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Gedanken für den Tag von Omraam Mikhael Aivanhov

15.10.11 "Falls je einmal alle heiligen Bücher der Menschheit verschwinden sollten, könnte man sie wiederherstellen, denn sie haben ihren Ursprung im einzig wahren Buch, dem Buch des Lebens, das heißt im Universum und im Menschen selbst, die beide Verwahrer von Gottes Wort sind.
Das göttliche Wort, das die heiligen Schriften vermitteln, ist nicht ein Wort im herkömmlichen Sinne dieses Begriffs. Gott hat sich niemals an ein menschliches Wesen in einer menschlichen Sprache gewandt, um sich ihm zu offenbaren oder um es zu unterweisen. Es ist der Mensch selbst, dem es gelingt das Wort Gottes in der Natur und in sich selbst zu lesen, zu hören und zu entziffern. Denn das göttliche Wort, das Urlicht, bildet den Stoff von allem, was existiert. Meditiert über den dritten Absatz der Genesis: „Und Gott sprach: Es werde Licht“ und den ihm entsprechenden ersten Absatz des Evangelium des heiligen Johannes: „Am Anfang war das Wort“. Von diesem Urlicht, von diesem göttlichen Wort ist das menschliche Wort nur ein sehr entfernter und schwacher Ausdruck."   

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