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Monat November - Tod und Leben 11._Maria_Grab_Saalfelden_November.jpg

*Überall im Universum sehen wir die Wirkung jener zwei Mächte, der Macht des Lebens und der des Todes. Aber in Wirklichkeit ist das Leben die einzige wahre Macht, denn es gibt nichts außerhalb des Lebens. Der Tod ist im Leben enthalten, er ist nur ein Wechsel der Ebene, ein Wechsel der Form, der Kleidung, eine Fortbewegung hin zu einer neuen Mission, eine Veränderung des Bewusstseinszustandes.
Eine Verwandlung des Lebens kann nicht das Ende des Lebens bedeuten. Leben und Tod geben sich die Hand und arbeiten zusammen für die Weiterentwicklung. Der Tod ist nur eine Illusion. Wie oft haben wir bereits das durchlaufen, was man den Tod nennt! Und jetzt sind wir wieder hier und lebendig. Es existiert nur das ununterbrochene Leben, das Leben ohne Grenzen.
Omraam Mikhael Aivanhov

*vom Tod - Khalil Gibran „Der Prophet“

Auszug: ...Ihr fragt nach dem Geheimnis des Todes. Aber wie könnt ihr es jemals begreifen, außer ihr sucht es im Herzen des Lebens?
Die Eule, deren Nachtaugen am Tag blind sind, kann das Mysterium des Lichts nicht entschleiern. Wenn ihr wirklich den Geist des Todes schauen wollt, öffnet eure Herzen weit dem Körper des Lebens. Denn Leben und Tod sind eins, so wie der Fluss und das Meer eins sind.
In der Tiefe eurer Hoffnungen und Wünsche liegt euer stilles Wissen um das Jenseits. Und wie Samen, der unter dem Schnee träumt, träumt euer Herz vom Frühling. Traut den Träumen, denn in ihnen ist das Tor zur Ewigkeit verborgen...
Denn was heißt Sterben anderes, als nackt im Wind zu stehen und in der Sonne zu schmelzen? Und was heißt nicht mehr zu atmen anderes, als den Atem von seinen rastlosen Gezeiten zu befreien, damit er emporsteigt und sich entfaltet und ungehindert Gott suchen kann?
Nur wenn ihr vom Fluss der Stille trinkt, werdet ihr wirklich singen. Und wenn ihr den Gipfel des Berges erreicht habt, dann werdet ihr anfangen zu steigen.
Und wenn die Erde eure Glieder fordert, dann werdet ihr wahrhaft tanzen.

*Indianerweisheiten: 
"Man lehrte uns, dass der Große Geist alles sieht und alles hört und dass er nichts vergisst; dass er nach dem Tod dem Geist jedes Menschen nach seinen Verdiensten eine neue Heimat gibt ... Daran glaube ich, so wie alle aus meinem Volk."
Joseph (Himmaton Yalatkit) Häuptling der Nez Perce

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