Home  Druckversion  Sitemap 

mein Kommentar dazu steht unten

Evangelium für den Tag
Sonntag, 22 Juli 2012

Heiligen des Tages : Heilige Maria Magdalena 
«Er hatte Mitleid mit ihnen, denn sie waren sie Schafe, die keinen Hirten haben»
Evangelium nach Markus 6,30-34.
Die Apostel versammelten sich wieder bei Jesus und berichteten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten. Da sagte er zu ihnen: Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus. Denn sie fanden nicht einmal Zeit zum Essen, so zahlreich waren die Leute, die kamen und gingen. Sie fuhren also mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein. Aber man sah sie abfahren, und viele erfuhren davon; sie liefen zu Fuß aus allen Städten dorthin und kamen noch vor ihnen an. Als er ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er lehrte sie lange.
Kommentar zum heutigen Evangelium : Hl. Clemens von Alexandria (150- um 215), Theologe Paidagogos, I, 9; SC 70 «Er hatte Mitleid mit ihnen, denn sie waren sie Schafe, die keinen Hirten haben.
Retten ist ein Akt der Güte. „Das Erbarmen des Herrn gilt allen Menschen. Er weist zurecht, erzieht und belehrt und führt wie ein Hirt seine Herde zurück. Glücklich alle, die seine Gebote annehmen und auf sein Erbarmen hoffen“ (Sir 18,13f)...

Solange sie sich guter Gesundheit erfreuen, brauchen die Menschen keinen Arzt; Kranke jedoch nehmen seine Kunst in Anspruch. Da wir in diesem Leben an unseren sträflichen Sehnsüchten, an unserer Maßlosigkeit... und anderen Leidenschaften leiden, brauchen wir ebenso einen Retter... Wir, die wir krank sind, brauchen den Retter. Als Verirrte brauchen wir einen, der uns führt; als Blinde einen, der uns leuchtet; als Durstige brauchen wir die Quelle lebendigen Wassers, „die allen Durst stillt“ (Joh 4,14). Wir, die wir tot sind, brauchen Leben; die Herde braucht den Hirten; Kinder brauchen einen Lehrer.
Ja, die ganze Menschheit braucht Jesus...


„Die Verletzten will ich verbinden und die Schwachen kräftigen; die Vertriebenen will ich zurückbringen und ich will ihr Hirte sein auf meinem heiligen Berg“
(Ez 34,16). Das ist die Verheißung eines guten Hirten. Führ uns, uns ganz Kleine, auf die Weide; gib uns, Herr, deine Gerechtigkeit zur Weide in Fülle. Führ uns als Hirt bis hin zu deinem  heiligen Berg, bis zur Kirche, die die Wolken überragt, bis zum Himmel hin. „Und ich“, sagt er, „werde ihr Hirte sein und für sie sorgen“ (Ez 34)... „Ich bin nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen.“ Daher zeigt das Evangelium ihn uns als ermüdeten Herrn, der sich für uns aufreibt und uns zusagt, „sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele“ (Mt 20,28; Joh 4,5).


Ergänzend mein Kommentar dazu:
„Ich bin nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen.“
Wenn wir Jesu Durchsagen für wert halten, können wir dann diesen Satz nicht einzig dahingehend deuten, dass wir alle gekommen sind, um den Mitgeschöpfen der Erde und des Himmels zu dienen? Denn wir wollen IHM ja nachfolgen. Und er sagte uns voraus, dass wir einst größere Wunder verbringen werden können, als er es damals getan hat. Der Mensch ist an Gott ebenso gewachsen, wie ER an uns. Ich sehe seinen Plan fast für erfüllt an, welchen wir zu dem unseren gemacht haben, indem wir seiner Stimme lauschten und nach diesem guten Gewissen handelten und handeln. Es war ein langer Weg, aber ich erahne das Ziel ganz in die Nähe gerückt.
Ja, die ganze Menschheit braucht Jesus...“, besonders in dieser wichtigen aufsteigenden Epoche, in der wir momentan wirken. Die ganze Menschheit braucht Gott; und ER braucht uns.

Meditation: „Tue es Maria Magdalena gleich, Jesu ewiger Seelengefährtin; verbünde mich mit ihrer Seele; wir erfüllen die Herzen der Menschen mit unserer Liebe; transformieren die finstren Kräfte zu Energie lebendigen Lichtes; erheben die Schwingung der Erde und ihrer Bewohner in neue befreiende Dimensionen; verankern Eden auf Erden. Jesus ist mit uns.“
Bettina Bauch

CMS von artmedic webdesign