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Tipps, Meditationen, Verse und Gedanken von Bettina Bauch P1120378_460x307_Rose_am_Ashram.jpg

Lasse dein Gefühl entscheiden, welche dieser Meditationen du momentan brauchst und eventuell für dich ausprobieren willst.

Täglich mittags um Zwölf eine Gedenkminute einlegen:
*Möge Frieden auf Erden sein.*
*May peace prevail on earth.*

Millionen anderer tun das ebenso :-)


Wünsche erkannten Seelenfreunden still: * In dir sei Wissen, in dir sei Wahrheit, in dir sei Liebe.*

*Alles möge geschehen zum höchsten Wohle aller Wesen.*

öffnet Herz und Verstand!
gelebte Herzenswärme:
https://www.youtube.com/embed/IXzdQeCV42Q

Zeit zur Versöhnung
Willkommen, Maria Magdalena, ewige Gefährtin Jesu Christi. Der Herr ist mit Dir. Sei gegrüßt, Begnadete.
Bitte, schenke mir in Deiner unendlichen Magie Freude im Herzen, bedingungslose Liebe und heilsame Barmherzigkeit.
Heilige Maria Magdalena, unvergleichliche Seele, Dank sei Dir für Dein Hiersein um Lilith und Eva in Adam zu versöhnen.
Amen und herzlichen Dank dafür :-)

M e d i t a t i o n  für Schutz und Transformation
Das weiße Licht der Liebe durchdringt und umhüllt mich.
Positiver Energie sei gestattet mich zu erreichen und zu laben.
Jeder, mir negativ gesandte Gedanke, unbewusster Art
werde transformiert.
Jede bewusst gesandte negative Energie
fließe hinab in die Erde und werde kompostiert zu lebensspendender Energie.
Meine Lebensenergie ist hoch. Ich bin voller Liebe.
So sei es.


M e d i t a t i o n
zum Senden göttlicher Liebe und zur Transformation
Ich bitte euch, lieber Jesus, liebe Maria und ihr lieben Engel, unterstützt mich beim Aussenden der göttlichen Liebe.
Sie fließe reinigend und erfülle den Raum, in dem ich mich befinde, sowie alle Räume der Welt.
Sie fließe, umhülle und erfülle alles "Böse", um es zu entkräften und als Angebot zur Läuterung.
Sie fließe, umhülle und erfülle alles "Gute", um es zu stärken und zu fördern.
Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes Mariens.

M e d i t a t i o n zur Reinigung und Transformation

Alle fremden Energien, alles Dunkle, alle Ängste, die in mich gedrungen sind in vergangenen Leben, sowie in diesem Leben, werden mich jetzt verlassen. Kehret zurück an den für euch bestimmten Platz! Geht nach Hause! Geht doch ins Licht! Oder fließt in den Schoß der Erde, die euch liebend aufnimmt und zu lebenspendender Energie transformiert. Habt keine Furcht! Lasst einfach los! Begebt euch in göttliche Liebe!
So ist mein Wille und so sei es.

M e d i t a t i o n
zur Bewusstwerdung, zur allgemeinen Öffnung der Herzen, der Ohren, der Augen, zum Gewahrwerden der allumfassenden Liebe
Guter Gott, Urgrund der Liebe, der du Vater und Mutter bist, nimm meine Bitte an und öffne die Herzen aller suchenden Menschen. Senke deine Liebe tief in unsere Herzen, sodass alte Ängste ihre Macht über uns verlieren. Lasse das universelle Wissen in Herz und Verstand aller Menschen fließen. Möge uns bewusst werden, wie wir das Leben für alle Geschöpfe lebenswerter gestalten können. Möge mehr Zufriedenheit, tiefere Dankbarkeit und offenherzige Fürsorge in uns Wohnung nehmen.
Amen und herzlichen Dank dafür.

Ein möglicher Einstieg und Ausstieg zur Meditation - in Verbundenheit mit Allem was ist
(nachspüren; eventuell gestikulieren)
Alle Räume sind gereinigt - hier und überall in der Welt.
Alles Hinderliche ist transformiert.
Alles Förderliche ist beflügelt.
Einstieg

Grüße die Liebe - liebe mich. 
Grüße die Erde - erde mich.
Grüße den Himmel - öffne mich.
Grüße alle Geschöpfe der Welt - seid gesegnet,
im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes Mariens.
(oder im Namen des Sohnes sowie des Heiligen Geistes von Vater und Mutter)
Im Namen von Erde, Mond, Sonne und Sternen.
Im Namen von Erde, Wasser, Feuer, Luft, des Äthers, des Geistes und des Universums.
Seid gegrüßt, meine Lebensführer; bitte schützt und segnet mich.
Bitte helft mich heilen und bitte helft mir heilen;
zu meinem höchsten Wohle und zum höchsten Wohle aller Wesen.
Dank sei euch und allen liebenden Seelen, die mit uns sind.
Seid geehrt aus tiefstem Herzen.
Ausstieg
Ich verneige mich vor dem, der uns trägt (unserem Quell allen Lebens).
Ich verneige mich vor der, die uns trägt (unserer Erde).
Ich verneige mich vor der, die mich trägt (meiner Seele).
Danke allen liebenden Seelen der Welt. Friede sei mit euch.
Danke dir, Himmel, für Schutz und Führung und Heilung - meine Liebe strömt zu dir.
Danke dir, Erde, für Schutz und Halt und Heilung - meine Liebe fließt zu dir.
Danke dir, Liebe, für Schutz und Geborgenheit und Heilung - meine Liebe wirkt in mir.

Meditation der transformierenden Liebe Maria Magdalenas
"Tue es Maria Magdalena gleich, Jesu ewiger Seelengefährtin; verbünde mich mit ihrer unvergleichlichen Seele; wir erfüllen die Herzen der Menschen mit unserer Liebe; transformieren die finstren Kräfte zu Energie lebendigen Lichtes; erheben die Schwingung der Erde und ihrer Bewohner in neue befreiende Dimensionen; verankern Eden auf Erden.
Jesus ist mit uns."

 *Vers, entstanden aus einer Hausaufgabe unseres Sohnes:
Frieden für die Welt

Sie haben mich gemartert und feige an das Kreuz geschlagen,
doch Tausende sind aufgestanden, meine Lehre in die Welt zu tragen.
Das Denken kann man nicht verbieten mit Folter und mit Quälerei,
Gewalt ist niemals eine Lösung, Gedanken sind und bleiben frei.
Die Religionen dieser Welt fußen sämtlich auf dem Guten,
Ethik gilt doch gleichermaßen für Christen, Moslems, Buddhisten und Juden.
Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu.
Handelte jeder nach dieser Maxime, dann käme die Welt endlich zur Ruh.
Israel fände Frieden wieder, Tibet könnte neu erblühn,
Sikhs und Hindus würden Brüder, keiner gegen den andern mehr ziehn.
Lehrt eure Kinder kommunizieren, Argumente gegen Gewalt.
Pflanzt Toleranz in ihre Herzen.
So beherrschte eure Erde bald
viel mehr Liebe und weniger Schmerzen.
Dominique+Bettina Bauch

Ich bin klein, mein Herz ist rein, soll niemand drin wohnen als Jesus allein.
Ich bin groß, mein Herz liegt bloß, drin wachse beharrlich der Liebe Spross.


angelehnt an Clemens Brentanos Vers vom Glück,  
entstanden anlässlich der spirituellen Hochzeit von
Susanne-Nora und Gerd, am 09.09.09 :-)

Glück ist es, geliebt zu werden,
auch zu lieben nennt man Glück,
Glück ist Frieden hier auf Erden,
Glück ist Wachstum, Stück für Stück.

Glück ist es, wenn wir vergeben,
dort, wo inn’re Freude wohnt,
Glück ist Leben, um zu leben,
damit sich das Dasein lohnt.

Glück ist, wenn sich Blicke treffen,
und ihr spürt: ‚Wir sind vertraut!
War’n wir einstmals wohl Geschwister?
Oder warst du meine Braut?’ 

Glück ist, wenn sich Seelen finden
Glück ist Platons Liebesgruß,
Glück ist, wenn sich endlich binden,
Körper dann zu einem Guss.

Glück ist Liebe auszusenden,
Glück ist Reiki, weil es heilt,
Glück ist Energie zu spenden,
Glück ist, wenn man alles teilt.

Glück ist, wenn Blockaden schwinden,
Glück ist, wenn sich Karma löst,
Glück ist, wenn auf Erden jeder
jeder Lüge sich entblößt.

Glück ist es, herabzusteigen
von der Trugwelt hohem Ross.
Glück ist, offen Herz zu zeigen,
frei von Neid, von Falschheit bloß.

Glück ist Nirvana, Garten Eden,
Wallhalla, jeglich Paradies,
Glück ist Fülle auch für jeden
und die Verheißung Atlantis’.

Glück sind Runen, Zukunft sehen,
Mekka, Lourdes und Fatima,
Glück sind Einhorn und auch Feen,
Ursprung in Lemuria.

Glück ist, wenn wir meditieren,
Glück sind Schädel aus Kristall,
Glück ist Ängste zu verlieren,
Maya-Wissen, Trommelhall. 

Glück sind Mohammed und Buddha,
Krishna, Kryon und auch Seth,
Glück ist Maria, Jesu Mutter,
Glück ist was geschrieben steht.

Glück ist die Akasha-Chronik,
Wissen universumsweit
und Erkenntnis, süß wie Honig,
Glück ist auch die Neue Zeit.

Glück sind Aura, Channel, Blüten,
Kabballa, der Zahlen Macht,
Glück ist Umwelt zu behüten,
Glück ist sternenklare Nacht.

Glück sind Engel und Schamanen,
Devas, Geister der Natur,
und das Wissen unsrer Ahnen,
Glück ist auch ein Treue-Schwur. 

Glück, das ist Zivilcourage,
Glück sind Chakras, strahlend rein,
Glück ist eine Fußmassage,
Glück ist heller Vollmondschein.

Glück, das ist ein Regenbogen,
Glück ist auch Inspiration,
Glück sind Kornkreise im Roggen,
Glück für uns ist Gottes Sohn. 

Glück ist Licht, das immer hier ist,
Glück ist Urknall, Weltenraum,
Glück ist Gott, der Liebe pur ist,
Glück ist ein erleuchtend’ Traum.

Glück ist, den schmalen Pfad zu schreiten,
Glück ist, wenn dich Jesus kennt,
Glück ist, wenn er dich hinein lässt,
wenn er deinen Namen nennt.


Ehrfurcht vor dem Leben
Schenkend dem Leben sich hinzugeben,
das nenn’ ich Ehrfurcht vor dem Leben.
Lebendig sprühen, mit Freude im Herzen,
lebendig gedulden, auch unter Schmerzen.
Leben beginnen, jeden Tag neu,
Leben gewinnen, ohne Scheu.
Leben, das sehnend sich im Mutterleib weitet,
Leben, das Leben im Sterben begleitet.
So, wie das Baby an Mutters Brust,
ist der Lebende sich der Fülle bewusst.
Leben schöpfen und weitergeben,
das nenn ich Ehrfurcht vor dem Leben.

Kräfte des Lebens
Bach, warum fließt du?
Das ist meine Natur.
Fließe ich nicht, sterbe ich.

Wind, warum wehst du?
Das ist meine Natur.
Wehe ich nicht, sterbe ich.

Feuer, warum brennst du?
Das ist meine Natur.
Brenne ich nicht, sterbe ich.

Baum, warum wächst du?
Das ist meine Natur.
Wachse ich nicht, sterbe ich.

Erde, warum gibst du?
Das ist meine Natur.
Gebe ich nicht, sterbe ich.

Herz, warum schlägst du?
Das ist meine Natur.
Schlage ich nicht, sterbe ich.

Seele, warum liebst du?
Das ist meine Natur.

Liebe ich nicht, sterbe ich.

Reiseerinnerungen: Israel im November 2010 von Bettina Bauch
 

Magdala – Jerusalem und zurück

*Do.

Am Martinstag, in Magdala (Thüringen), fuhren wir los, bei Nacht;

im Vorfeld schon hatten die Organisatoren ihre Arbeit gut gemacht.

 

Eine Stunde Verzug in Frankfurt am Main, dann wurden wir über die Wolken gehoben;

Blick auf Königssee, Alpen, Taurus und Meer;

Ankunft in Tel Aviv und das Klima, wie in den Tropen.

 

O, Jaffa, es war dunkel bereits, als Yaron uns geführt in deine uralten Gassen;

ich frage mich: Hat Napoleon wahrhaftig hier, den Muezzin vom Turm schießen lassen?

 

*Fr.

Feueralarm, in der Früh, im Hotel; doch bald stellte sich raus, er war blind;

Cäsareas Ruinen besuchten wir; Theater und Aquädukt und über dem Hafen, zart säuselnd, der Wind.

 

Berg Karmel, Haifa und die Gärten der Bahai, prachtvoll uns zu Füßen lagen;

Quartier nahmen wir im Kibbuz Nes Ammim, und im Dämmerschein ließen wir uns von den Wellen des Mittelmeers tragen.

 

Koscher das Essen, jedoch nicht das Geheul der Schakale, in finsterer Nacht;

doch dann wurden sie still und die Vögel sangen, als über dem Park der Tag erwacht.

 

*Sa.

Akko, du stolze Kreuzfahrerstadt, in deinen standhaften Mauern;

man ahnt noch die alten erhabenen Geister in deinen Katakomben lauern.

 

El-Jazzar-Moschee und Karavansarei, Kamele und Pferde, in all ihrer Kraft;

und auf dem Bazar dann erwarteten uns süßes Halva und frischer Granatapfelsaft.

 

Schultern und Knie waren streng zu bedecken, in der Bahai heiligstem Schrein;

die Monalisa von Zippori bewunderten wir und abends in Kana gab’s Wasser und Wein.

 

*So.

Sonnenaufgang über Tiberias, glutroter Himmel am galiläischen See;

Bergpredigt an historischem Ort; selig gepriesen, und doch, in meinem Herzen ein leise weinendes Weh.

 

Kapernaum und Jesusboot, Magdala Beach und Petrusfisch;

„Kommt, wir laufen über den See!“ Versucht haben wir’s wohl, nur geklappt hat es nisch :-)

 

Das Grab des Jethro, bei den Drusen oben, hätten wir gerne noch beehrt,

doch dem Wärter zeigten wir wohl zu viel Haut, drum wurde dieser Besuch uns verwehrt.

 

*Mo.

Tabgha, du quellenreicher Ort, wo Jesus einst konnte Tausende laben;

in Magdala dann, Begegnung mit Menschen, gute Wünsche und herzliche Partnerschaftsgaben.

 

Das Jesusdorf in Nazareth entführte uns in vergangene Zeiten;
ein Esel, gespannt vor den Ölmühlenstein, und Hirten, die ihre Schafe weiden.

 

Zimmermannswerkstatt und Wollweberei erzählten vom früheren Leben;

und in der Synagoge hörten wir, wie der Herr dem abgeseilten Kranken die Sünden vergeben.

 

Dann, die Stillung des Sturms, wie sie Lukas beschreibt;

Fahrt auf dem Petriboot über den See;

friedlich sangen wir unsere Lieder, vor der heißen Schlacht am Abendbuffet.

 

*Di. (Bergfest)

Am Jordan, da, wo die Baptisten taufen,

konnten wir Flaschen für’s Quellwasser kaufen;

 

die füllten wir dann mit eigener Hand,

dort, wo Herodes’ Palast einst stand.

 

Beim Hallenser tranken wir golanischen Wein,

dann ging’s wieder hinaus in den Sonnenschein :-)

 

Die Golanhöhen streckten sich vor uns weit,

Hermon winkte herüber in hellem Kleid.

 

Dann, im Kibbuz Gonen, wir glaubten es kaum,

schlief, vor unserm Fenster, ein Pfauenpaar im Weidenbaum.

 

*Mi.

Wir durchschritten die Straßen von Bet She’an; Baumeister Herodes ließ wiedermal grüßen;

und auf der Theaterbühne dann, lag für uns Romeo seiner Julia zu Füßen.

 

Wir bestaunten Isaaks Opferszene und Sternzeichenrad,

der Synagoge Bet Alphas kunstvolles Mosaik;

und einer Palmenoase kristallklares Wasser bescherte uns prickelndes Badeglück.

 

Jericho, du grünender Ort, mit Zachäus’ Maulbeerbaum;

dann, Einzug in Jerusalem, o, Davidsstadt, du biblischer Traum.

 

*Do.

Ohne Yaron, in Bethlehem; die Weihnachtskirche, strahlend schön;

die Geburtskirche, stark renovierungsbedürftig; auch die Hirtenfelder konnten wir seh’n.

 

In einer Grotte lauschten wir still, wie Maria den Heiland zur Welt gebracht;

Vater Unser und Bekenntnis des Glaubens beteten wir, sangen „Macht hoch die Tür“ und „Stille Nacht“.

 

Abends besuchten wir Yad Vashem, wo der Ermordung der Juden gedacht;

mit traurigem Herzen und feuchten Augen, lag ich wach dann die halbe Nacht.

 

*Fr.

Vom Ölberg blickten wir auf die heilige Stadt, Herz und Ohr Yaron zugeneigt;

denn er hat uns von dort oben, nicht ohne Stolz, sein Jerusalem gezeigt.

 

Die Dormitiokirche besuchten wir, ebenso Jesu Passahfestsaal;
dort lud uns Pfarrer Krautwurst ein, zu Bibellesung und Abendmahl.

 

Durchs Jaffator zur Grabeskirche, doch der Tumult drinnen ward uns zu dumm;

im sonnigen Hof las Martin dann, von Kreuzigung und Auferstehung, im Lukasevangelium.

 

Tränen an der Klagemauer, lange hielt mich fest dieser Ort;

dann, Shabbattreiben, schwarze Hüte, groß Gedränge, ich ging fort.

 

Nun, bis abends freie Zeit, für jeden, wie ihm stand der Sinn;

Austria-Hospiz oder Bazar? Mich zog’s zu einer Kirche hin,

 

da, wo man eben feierlich Mutter Marie Alphonsine gedachte;

was mein Herz ganz sonderbar und sehnsuchtsvoll in Schwingung brachte.

 

*Sa.

Wüste, Beduinenzelte, Qumran, als Ort der Essener bekannt; dort, wo dereinst ein Hirtenjunge die umstrittenen Schriftrollen fand.

 

Mit der Seilbahn hinauf nach Masada, Herodes’ Festung und Winterquartier;

glanzvolle Paläste ließ er dort bauen, Ruinen stehn heute als Zeugnis dafür.

 

Unvergesslich, superlustig, ja, und überhaupt nicht schwer

war für uns das getragene Baden im tränenreichen Toten Meer.

 

Der satte Vollmond fand sich nun über Jordaniens Himmel ein

und küsste tröstend den salzigen See mit seinem silberhellen Schein.

 

Der letzte Abend in Israel, der letzte milde, vor Deutschlands eisigem Schnee;

Kulturprogramm war angesagt: Lichtshow in der Zitadelle oder Folkloretanz im Y.M.C.A.

 

*So.

Bis zur Abfahrt blieb noch Zeit. „Was fangen wir nur damit an?“

Für einige, so auch für mich, war noch einmal der Ölberg dran.

 

Dominus Flevit, Gethsemane und St. Maria Magdalena, mit dem zwiebelbetürmten goldnen Dach;

andere spürten am Tempelberg drüben den Leiden des Königs der Könige nach.

 

Gern hätten wir Ein Karem noch besucht, da, wo Johannes der Täufer gewohnt;

leider hielt der Bus dort nicht an, doch irgendwas sagt mir, dieser Stopp hätt’ gewiss sich gelohnt.

 

Der Abschied nahte, das Herz wurde schwer;

ich glaube, die Sehnsucht treibt mich bald wieder hierher.

 

Ach, Jerusalem, verzag nicht, du wartende Braut,

denn bald kommt ja der, der neu deinen Tempel dir baut.

 Fortsetzung folgt

 

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